Spare ich Energie, wenn ich die Wäsche vorher nur kurz laufen lasse?

Waschmaschine und Trockner

Ja und Nein. Ja, wenn die Wäsche im Sommer nur etwas verschwitzt ist. In dem Fall braucht es das große Programm nicht. Nein, wenn man die Wäsche in den Trockner geben möchte. Denn bei einem Kurzprogramm ist die Wäsche oft viel zu nass und der Trockner braucht länger. Wenn schon Kurzprogramm, dann noch einmal extra schleudern, damit die Wäsche so nass wie immer ist und nicht noch fast trieft vor Nässe. Mit dem extra Schleudergang, spart man auf jeden Fall Energiekosten für das Waschen der Wäsche ein. Beim Trockner spart man gar nichts, muss aber nicht noch drauf zahlen.

Es ist also immer wichtig, wie man seine Wäsche wäscht und in den Trockner gibt. Was hätte man davon, wenn man zwar beim Waschen spart, aber beim Trockner dann nicht? Der Trockner verbraucht meist mehr Strom als die Waschmaschine, was recht fatal wäre.

Um richtig viel Geld einzusparen, wäre es natürlich besser, gar keinen Trockner zu verwenden. Wer die Wäsche aufhängt, muss zwar etwas länger warten, bis diese trocken ist, aber spart die Energiekosten für den Trockner. Nun ist es aber so, dass man nicht in jedem Haus einen Waschkeller oder Trockenboden hat, das ein Balkon oder eine Terrasse gegeben sind. Die Vermieter erlauben als Vorbeugung gegen Schimmel aber nicht, die Wäsche in der Wohnung zu trocknen. Somit bleibt einem dann nichts anderes, als einen Trockner zu kaufen. Oft lässt es aber auch die Zeit einfach nicht zu, da man neben Arbeit noch Kinder hat, oft wichtige Termine einhalten muss und gar nicht weiß, wann man sich dann noch groß um die Wäsche kümmern sollte. In allen Fällen ist es dann wichtig, auf die Energieklasse des Trockners zu achten. Diese sollte so gut wie möglich ausfallen. Es gibt durchaus Geräte mit der Energieeffizienzklasse A+++, auch wenn sie in der Anschaffung erst einmal mehr kosten. Dafür zahlen sich solche Geräte aber schnell aus, weil eine Ladung Wäsche nur wenige Cents kostet, anstatt 1 oder gar 2 Euro bei sehr alten Trocknern. Die C Klasse gehört sowieso schon lange verboten und sollte ersetzt werden. Und wie gesagt, muss die Waschmaschine richtig trocknen. Bei 600 Umdrehungen die Minute ist die Wäsche viel zu nass und die Energiekosten werden kein Stück geschont. Viele Leute glauben dies, aber wie oben erklärt, macht es bei der Trocknernutzung so wenig Sinn.

Hängt man die Wäsche auf, ist das Kurzprogramm ideal. Aber nicht, wenn die Sachen dreckig sind. Das ist nämlich auch etwas, was viele Leute übersehen. Da werden teure Fleckenprodukte gekauft, weil die Flecken aus der Kleidung nicht herausgehen. Kein Wunder, wenn man nur das Kurzprogramm verwendet. Um Flecken und Schmutz zu entfernen, muss eine Ladung Wäsche auch schon mal die volle Zeit laufen. Am besten sammelt man dafür eine ganze Ladung dreckiger Wäsche, so dass das lange Programm sich auch auszahlt und die Wäsche richtig sauber wird. Hier ist der Energie Verbrauch dann immer noch geringer, als die teuren Fleckenmittel. Außerdem sollte man zwischendurch die Waschmaschine auf 90 Grad laufen lassen, um die Entkalkung zu vermeiden. Ständig nur Kurzprogramme laufen zu lassen, ist eher schädlich für das Gerät und für die Energiekosten, wenn der Trockner noch zum Einsatz kommt. Denn sind wir doch mal ehrlich: Nach jedem Kurzprogramm denkt man wohl kaum immer an das extra Schleudern, wenn man eh schon im Stress ist! Achtet man aber auf alles, kann man beim Waschen deutlich Energie sparen!

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